Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von JaGro-Media
1LIVE
11. Februar 2010
23 Uhr
Grace ist nicht nur attraktiv, sie kann auch unheimlich nett sein. Das macht Eindruck auf Männer. Doch wenn die Herren gar nicht mehr gehen wollen, muss Grace freundlich aber bestimmt nachhelfen, so leid es ihr auch tut. Als sie eines Abends einen Herrn für immer aus dem Weg schafft, wird sie von Sam beobachtet. Sam ist Profikiller.
Graces dilettantisches Vorgehen geht gegen seine Berufsehre. Von nun an berät er sie, und es beginnt eine ziemlich gefährliche Liebesgeschichte – romantisch, rabenschwarz und voller Leichen.
von Jen Sacks
aus dem Englischen
von Thomas Bauer
Bearbeitung und Regie:
Irene Schuck
Produktion: DLR 2004
Länge: 53 Minuten
Redaktion: Natalie Szallies
Jen Sacks, 1948 geboren, lebt als Autorin in New York. Ihr Debütroman “Nice” (1999) stand auf der Auswahlliste für den renommierten Edgar-Allan-Poe-Award.
©WDR
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Veröffentlicht am 8. Februar 2010 von JaGro-Media
Von Mike Markart
WDR5
09.02.2010
20:05 Uhr
Komposition: Christoph Theiler
Regie: Alice Elstner
Produktion: ORF 2008/54’
Der Mann hat tatsächlich ein gravierendes Problem. Er darf nicht schlafen. Denn jedes Mal, wenn er einschläft, findet er sich im Kopf eines anderen wieder. Und er kann diesen anderen nur verlassen, wenn es ihm gelingt, ihn zu töten. So sah sich unser Mann schon genötigt, Jesus Christus, Ayrton Senna und Herbert von Karajan um die Ecke zu bringen. Zudem hat er es immer eilig. Denn während er in fremden Köpfen wohnt, schläft sein eigener Körper schutz- und wehrlos zu Hause im Bett. Dieses Mal wacht unser Ich-Erzähler im Kopf von John Herbert Dillinger auf, einem gefürchteten Gangster aus Chicago, den das FBI dereinst als Staatsfeind Nummer eins bezeichnete. Dummerweise sitzt Dillinger gerade im Gefängnis.
Mike Markart, geboren 1961 in Graz, ist Autor von Lyrik, Erzählungen, Romanen und Hörspielen. Seine Arbeiten wurden unter anderem mit dem Theodor-Körner-Preis, dem Karlsruher Hörspielpreis und einem Stipendium der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
Mit Rudolf Wessely, Rupert Henning, Manfred Judmaier
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Veröffentlicht am 6. Februar 2010 von JaGro-Media
Von Nils Binnberg
WDR3
08.02.2010
23:05 Uhr
Die heftigste Beleidigung im Hip Hop ist „Faggot“ – „Schwuchtel“. Es gibt kaum einen anderen Musikstil, in dem die Homophobie größer ist. Die einst gegen Diskriminierung rappenden „Niggas“ prügeln verbal auf die vermeintlich schwächeren „Homos“ ein. Doch Rapper Deadlee aus L.A. schlägt zurück. Als selbst ernanntes „queer bastard child of DMX and Lil Kim“, als schwules Bastardkind zweier bekennend homophober Hip Hop-Künstler, flucht er in seinem Gayngsta Rap gegen die schwulenfeindlichen Töne seiner Kollegen. In explizitem Gangster-Jargon macht er klar, dass Rap noch immer die Sprache der Unterdrückten ist und – dass er es ernst meint. Mit tätowierten, muskulösen Oberarmen erinnert er eher an einen Halbkriminellen denn an eine Tunte.
Nils Binnberg, geboren 1976 in Hannover, lebt in Berlin und arbeitet als freier Autor für den WDR und die GQ. Außerdem ist er als Redakteur bei TIMM-TV tätig, wo er das Magazin „RUBY“ rund um Mode, Design und Architektur verantwortet.
Regie: Thomas Wolfertz
Produktion: WDR 2008/52’
Redaktion: Leslie Rosin
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Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von JaGro-Media
Von Sibylle Berg
WDR3
06.02.2010
15:05 Uhr
Terroranschläge und Seuchen, Einsamkeit und Langeweile, Verrat und Gleichgültigkeit. Und – ach ja – ein knappes Happy End. Sibylle Berg ist die freundlich unbestechliche Chronistin des alltäglichen Elends. Sie präsentiert Protokolle der Ausweglosigkeit, steuert dem totalen Untergang und dem guten Ende entgegen. Denn so ist nun mal das Leben: dunkel, wo immer man hinschaut; und schließlich irgendwie o.k., wenn man’s so will. Oder wenn man’s so sehen möchte. Und weil minus mal minus plus ergibt, entsteht ein Song in Kraft und Herrlichkeit, Schönheit und Wahrheit. Das Leben hat wieder einen Sinn.
Sibylle Berg lebt als Buchautorin und Dramatikerin in Zürich. Sie veröffentlichte u. a. „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“, „Sex II“, „Das Unerfreuliche zuerst“, „Die Fahrt“ und zuletzt „Der Mann schläft“. 2008 produzierte der WDR ihr Hörspiel „Hongkong Airport, 23.45h“.
Regie: Claudia Johanna Leist
Produktion: WDR 2005/43’
Redaktion: Martina Müller-Wallraf
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